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Abstimmung vom 14. Juni 2026

Am 14. Juni 2026 entscheidet die Stimmbevölkerung über die Taxen-Verordnung für Altersheime. Die IGA-Zürich empfiehlt ein NEIN zu dieser Vorlage.

Worum geht es?

Die Vorlage will die Kompetenz zur Festlegung der Pflegetaxen vom Stadtrat an den Gemeinderat übertragen. Heute basiert die Preisfestlegung auf gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kanton sowie auf fachlichen Grundlagen der Gesundheitsdirektion. Die städtischen Einrichtungen berechnen ihre Taxen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen.

Warum NEIN?

  • Politische statt fachliche Entscheide
    Pflegetaxen könnten künftig nach politischen Mehrheiten statt nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen festgelegt werden.

  • Gefahr der Unterfinanzierung
    Werden Taxen zu tief angesetzt, fehlen unseren gemeinnützigen IGA-Institutionen mit rund 2'100 Mitarbeitenden die Mittel für qualifiziertes Personal und notwendige Investitionen in die Infrastruktur.

  • Personalengpässe
    Ohne kostendeckende Taxen können Löhne nicht konkurrenzfähig gehalten werden. Der ohnehin bestehende Fachkräftemangel verschärft sich.

  • Weniger Pflegeplätze
    Gemeinnützige Institutionen können Defizite nicht unbegrenzt tragen. Im schlimmsten Fall drohen Platzabbau oder Schliessungen.

Pflege braucht eine stabile, fachlich begründete finanzielle Basis. Politische Preisentscheide gefährden die Versorgungssicherheit.

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